Star Nr. 3 des hybriden Arbeitens: Die CTOs/CIOs

Videocollaboration-Tools sollten zum Kern des IT-Stacks gehören, da hybrides Arbeiten zur Norm wird.

Mai 13, 2021

In den nächsten sechs Monaten, vielleicht sogar in den nächsten Jahren, wird hybrides Arbeiten zur Norm werden. Auch wenn die Covid-Impfstoffe ausgeliefert werden und wir die Rückkehr von Läden, Sportveranstaltungen und Reisen erwarten, haben eine wachsende Anzahl an Angestellten und Arbeitgebenden erkannt, dass das tägliche Pendeln zu einem zentralen Arbeitsplatz nicht mehr notwendig ist.

Was auch immer die Zukunft bereithält, Chief Technology Officers wissen jetzt, dass Videocollaboration-Tools für den Erfolg jeden Arbeitsplatzes entscheidend sind. TrustRadius hat einen 500%igen Anstieg der Kaufaktivitäten in der Branche der Web- und Videokonferenzen seit dem Covid-19-Ausbruch berichtet.

Vor der Pandemie waren Videomeeting-Tools ein nettes Extra, aber da die meisten Meetings noch in Person stattfanden, stellten sie meist nur einen Nebengedanken oder eine schnelle Abhilfe dar. Alle, die aus der Ferne beitraten, waren de facto Teilnehmende zweiter Klasse. Jetzt sind die gleichen Tools genauso entscheidend, wie Cloud-Speicherplatz, Sicherheit und Networking es schon immer gewesen sind.

Die neue Normalität

Das setzt die CIOs und IT-Teams in erster Instanz unter großen Druck. Wir haben das hautnah miterlebt, als wir im letzten März 7.000 NHS-Angestellte im Newcastle-upon-Tyne Hospitals NHS Trust in nur einer Woche verbunden haben.

Wir haben es auch in Paris erlebt, wo die Abteilung für Informations- und Digitalsysteme (DSIN) im Département Seine-et-Marne in nur einer Woche zwischen 50 und 1.500 in Vollzeit arbeitende Angestellte in Fernarbeit versetzen musste. In nur 24 Stunden hat die lokale Autorität ihre IT-Systeme angepasst und Gruppen von 300 Benutzenden erstellt, die in Halbtagschichten arbeiten konnten.

Ein Spitzenwert von 600.000 Videominuten wurde innerhalb nur eines Monats nach der Versetzung dieses Teams erreicht. Der rasche Übergang bedeutete, dass Ratsmitglieder mit minimaler Unterbrechung ihre Arbeit fortsetzen und der Bevölkerung von Seine-et-Marne bei den anderen Problemen helfen konnten, die die Pandemie verursachte.

Bereit für die Zusammenarbeit

Mit diesem Druck im Hinterkopf sind die CIOs und CTOs motivierter denn je, dafür zu sorgen, dass Menschen die richtigen Tools haben, um produktiv zu sein und wieder Spaß an ihrer Arbeit zu haben. Eine Studie im November 2020 fand heraus, dass 74% der geschäftlichen Benutzenden von der Komplexität ihrer Videocollaboration-Plattform frustriert sind. Weitere Kritikpunkte an Plattformen sind Probleme mit der Privatsphäre, schwache Verschlüsselung und ungeplante Ausfallzeiten, die wesentliche Unterbrechungen verursachen.

Wenn Unternehmen erfolgreich auf hybrides Arbeiten umstellen wollen, sollte Videocollaboration ein zentraler Bestandteil des IT-Stacks sein, falls dies noch nicht der Fall ist.

Belastbarkeit ist entscheidend

Robuste und grundsolide Videocollaboration ist notwendig. Sicherheit und Diskretion sind Prioritäten für die meisten Organisationen, aber besonders für Organisationen, die in Sektoren mit sensiblen Daten und signifikanten Sicherheitsvorgaben agieren, wie zum Beispiel im Gesundheitswesen oder im juristischen und öffentlichen Sektor. Die IT-Teams und CTOs dieser Organisationen suchen nach sicheren und kostengünstigen Möglichkeiten, um das Beste aus Videokonferenzen herauszuholen, wenn ihre Teams über den ganzen Globus verteilt sind.

Die CIOs müssen sich ebenso für eine Videocollaboration-Plattform entscheiden, wie wenn sie Tools zum Planen von Unternehmensressourcen oder zum Managen von Kundschaftsbeziehungen auswählen. Videotools sind nun ebenso ein fundamentaler Teil der IT-Architektur und erfordern den gleichen Fokus auf Sicherheit und Belastbarkeit. Videotools sollten außerdem mit entsprechenden Budgets in die Business-Continuity-Planung integriert werden.

Produktivität verbessern

Video macht es möglich zu arbeiten, wenn Sie das Büro nicht physisch erreichen können, aber es hilft auch, dass Teams besser funktionieren und Einzelpersonen sich am Arbeitsplatz weiterentwickeln. Eine Abhandlung aus dem Jahr 2019 der University of California in Santa Barbara zeigte, dass die Beobachtung durch andere bei der Arbeit zu positiven Resultaten für die Angestellten führte, “weil es ein starkes Signal für ihr Engagement in ihrem Job, ihrem Team und ihrer Organisation darstellt”.

In Zukunft sollten CIOs auch erkennen, dass sie eine entscheidende Rolle bei der Zufriedenheit und der Produktivität der Angestellten spielen. Um sicherzustellen, dass sich Angestellte aus der Ferne mit dem Büro verbunden fühlen, muss Videokonferenz-Technologie intuitiv sein und sich in Workflows integrieren, ohne das Passwörter, Warteräume oder Zeitbegrenzungen nötig sind.

So können Angestellte sich genauso verantwortlich, produktiv und verbunden fühlen, wie wenn sie im Büro wären. Gleichzeitig können sich Manager:innen sich mit ihren fernarbeitenden Angestellten besser verbunden fühlen – das verringert das Risiko, dass sich der Präsentismus wieder einschleicht.

Technologie zu implementieren, die Angestellte mögen und leicht benutzen können, ist der erste Schritt zur Verbesserung von Produktivität, Beteiligung und Effektivität am Arbeitsplatz. Es erlaubt Manager:innen, ihre Zweifel an der Fernarbeit endgültig auszuräumen und ihre Ziele zu erreichen.

Während der Pandemie wurden Unternehmen größtenteils dazu gezwungen, Videocalling zu verwenden. Dieses Mal werden sie sich dafür entscheiden. Erfahren Sie mehr.

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Sam Jansen, StarLeaf CTO