Corona-Tests per Videokonferenzen: Einfacher, sicherer und smarter

Videoanrufe und Video-Sprechstunden sind über die letzten 18 Monate immer wichtiger für das Gesundheitswesen geworden. Dieses Beispiel zeigt, dass innovative Dienstleister weiterhin neue, smartere Wege finden, um Videokonferenzen in das Gesundheitswesen einzubringen und ein bessere Ergebnis für alle zu erzielen.

September 2, 2021

In einigen Ländern ist der Corona-Schnelltest eine Voraussetzung für den Zugang zu bestimmten Veranstaltungen, Aktivitäten und zu Reisen. In anderen ist der genauere Polymerase-Kettenreaktion-Test (PCR) erforderlich, insbesondere für internationale Reisen.

In Situationen, in denen ein Schnelltest akzeptiert wird, muss dieser Test folgende Kriterien erfüllen:

  • eine Bescheinigung über die ordnungsgemäße Durchführung
  • die korrekte Zuordnung zu der Person, die den Test macht
  • kein betrügerisches Verhalten.

Bisher bedeutete das, dass man das Haus oder Hotel verlassen und dann in eine Apotheke oder andere Lieferstelle gehen musste, wo der Test durchgeführt wurde. Anschließend überprüften qualifizierte Fachkräfte den Test.

Aber ist es möglich Technologie einzusetzen, um die Zertifizierung online auszuführen, sodass die Testperson weder Haus noch Hotel verlassen muss? Das scheint jetzt möglich zu sein. Und die Vorteile sind ziemlich offensichtlich: Zeitersparnis, niedrigere Reisekosten, geringere Umweltbelastung und so weiter.

Sparen Sie Zeit online

Viele Länder haben Schnelltests kostenlos angeboten (von Land zu Land variierend) und die Bürger haben ihre Tests zu Hause selbst durchgeführt. Wenn jedoch ein zertifizierter Test erforderlich ist, fallen zusätzliche Kosten für die Zertifizierung an. Einige Länder erheben mittlerweile selbst Gebühren für die Tests und so kann es eine teure Angelegenheit werden.

Sehen heißt glauben

Einige Unternehmen in Deutschland, wie etwa Freetogo und Laive, bieten jetzt Schnelltest-Zertifizierungen online und über eine Videokonferenz-Plattform an. In Laives Fall setzen sie StarLeaf Videokonferenzen ein, um den Verifizierungsprozess durchzuführen.

Wie funktioniert das?

  • Die Testperson muss einen Schnelltest zu Hause durchführen (wie sie von einigen Regierungen und Staaten kostenlos und von anderen kostenpflichtig angeboten werden) und eine Art der Identifikation vorweisen, wie etwa einen Personalausweis oder einen Reisepass.
  • Die Testperson ist mit einer qualifizierten Aufsichtsperson verbunden, die die Person über eine Videokonferenz-Plattform durch den Prozess führt. Zuerst bestätigt die Aufsichtsperson die Identität der Testperson.
  • Die Testperson führt dann den Test vor der Videokamera aus, unterzeichnet und versieht den Test mit einem Zeitstempel. Daraufhin fotografiert die Aufsichtsperson die Ampulle und trennt die Verbindung.
  • 15 Minuten später ruft die Aufsichtsperson zurück, bittet die Testperson, ihre Testampulle nochmals hochzuhalten und fotografiert die Ampulle ein zweites Mal.
  • Durch die Nutzung von KI-Vergleichstechniken bestätigt das System, dass auf den zwei Fotos die gleiche Ampulle zu sehen ist und nicht manipuliert wurde.
  • Zuletzt stellt die Aufsichtsperson per E-Mail oder über die App ein Zertifikat (vorausgesetzt, das Testergebnis ist negativ) an die Testperson aus. All dies kann in einem Zeitraum von 30 Minuten erledigt werden.

Wie dafür gemacht

Die Schlüsseltechnologie ist hier die Videokonferenz-Plattform. Sie muss in der Lage sein, verschiedene Latenzen (WLAN in Hotels ist nicht immer das beste) zu bedienen, muss benutzerfreundlich (nicht jeder ist mit der Technik vertraut) und so sicher wie möglich sein, um betrügerische Nutzung zu verhindern.

Dies ist eine innovative Anwendung von Videokonferenzen, die die Kosten für Bürger:innen verringert, unnötige Wege und deren schädliche Auswirkungen auf die Umwelt vermeidet und dazu beiträgt, zu einer Art pre-pandemischen Normalität zurückzukehren.

Erfahren Sie mehr über StarLeaf für das Gesundheitswesen.

David Gingell, CMO
David Gingell, CMO