Was passiert, wenn Ihre Videokonferenz-Plattform ausfällt?

Auf dem Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie wurden Videokonferenzen schnell unverzichtbar und ihre Verfügbarkeit wichtiger als je zuvor. Wie eine Social Media-Nutzer in es im Mai 2020 ausdrückte: „Zoom ist down. Die Apokalypse ist nun wirklich hier.“

Juli 15, 2021

Da hybride und flexible Arbeitsweisen zur Norm werden, sind Videokonferenzen weiterhin essenziell. Ein Ausfall für Ihr Unternehmen ist vielleicht nicht die zuvor erwähnte ‚Apokalypse‘, aber es kann das Geschäft durch entgangene Einnahmen extrem erschweren, frustrierend für Ihre Kundschaft und Angestellten sein und sogar Ihren Ruf und Ihre Kundenbeziehungen schädigen.

Für viele Branchen und Sektoren ist es unmöglich, während eines Ausfalls einfach zum Telefon zu wechseln. Hier sind einige Beispiele, was Ausfälle bei Videokonferenzen bedeuten können.

Verlorene Einnahmen und Rufschädigung in wichtigen Kundengesprächen

Für Organisationen wie Anwaltskanzleien und Beratungsfirmen, die nach Stunden abrechnen und stark auf einen guten Ruf und das Vertrauen Ihrer Kundschaft angewiesen sind, können Ausfälle während wichtiger Videokonferenzen sehr kostspielig sein. In den USA beträgt das durchschnittliche Stundenhonorar eines Anwalts 225$. So summieren sich selbst kurze Ausfälle schnell zu Umsatzeinbußen.

Bei größeren Beratungsfirmen können die potenziellen Kosten aus dem Ruder laufen. Da viele Berater:innen Hunderte von Dollar pro Stunde verlangen, können Sie sich vorstellen, wie kostspielig selbst ein kurzer Ausfall für Unternehmen wie die Big Four sein kann, deren Angestelltenzahl in den Schlüsselmärkten wie Europa und Nordamerika in die Hunderttausende geht.

Zusätzlich besteht die Gefahr, dass die Kundenbeziehung und der Ruf des Unternehmens geschädigt werden. Für Zuverlässigkeit bekannt zu sein – ‚die Firma, deren Meetings nie ausfallen‘ – kann ein deutlicher Wettbewerbsvorteil sein, der mehr Geschäfte einbringt, während er die Loyalität bestehender Kundschaft sichert.

Verpasste Stunden für Remote-Lernende

Im August 2020 sorgte ein Ausfall bei einem der führenden Videokonferenz-Anbieter für Chaos beim Remote-Lernen in den gesamten USA. Da viele Lehrer:innen nicht in der Lage waren, mit großen Gruppen auf Telefonie umzustellen, konnten viele von ihnen ihre Arbeit nicht erledigen. Für Schulen in einkommensschwachen Gegenden war es nicht möglich, den Unterricht bei Fortsetzung des Betriebs einfach wieder aufzunehmen, da viele Schüler:innen Betreuungs- und Arbeitspflichten hatten oder Geräte mit Geschwistern und Eltern teilten. Unterricht musste zu dem Zeitpunkt stattfinden, zu dem er geplant wurde. Der Ausfall bedeutete, dass Schüler:innen im ganzen Land Bildung verpassten. Für größere Bildungsinstitutionen stellte sich der schiere Umfang des verpassten Unterrichts als Problem heraus: Die University of Iowa hatte zum Beispiel 1.395 Meetings während des Ausfalls geplant, die nicht stattfinden konnten.

Sozialer Schaden durch verpasste öffentliche Veranstaltungen

Während der Pandemie wechselten viele öffentliche Institutionen zu Videokonferenzen, um sich mit Menschen remote zu verbinden. Das stellte sich als so erfolgreich heraus, dass es wohl auch in Zukunft so bleiben wird. Aber wenn Videokonferenzen ausfallen, stellt das ein ernstes Problem dar. Wie Lehrer:innen können öffentliche, religiöse und wohltätige Institutionen nicht einfach zum Telefon greifen und Hunderte oder gar Tausende Remote-Teilnehmende anrufen. In diesen Fällen ist ein Videokonferenz-Ausfall gleichbedeutend mit dem Ausschluss der Öffentlichkeit von Versammlungen, Meetings und Bekanntmachungen. Wie Reverend Simon Hervey, ein in Großbritannien ansässiger Vikar, der während der Pandemie Gottesdienste für Gemeindemitglieder streamte, sagte: „Stellen Sie sich vor, die Türschlösser der Kirchen im ganzen Land würden an einem Sonntagmorgen gleichzeitig klemmen.“ Für ihn bedeutete der Ausfall, dass seine Kirche geschlossen war.

Haben Sie einen Plan

Letztendlich unterscheiden sich Herangehensweisen zu ungeplanten Ausfällen der Videokonferenz-Plattform je nach Branche und Unternehmen. Entscheidend ist, dass Sie einen Plan haben, der für Ihre Organisation geeignet ist, und dass Sie mit Ihrem Team klar darüber kommunizieren. So können Sie bei einem Ausfall nahtlos zu Ihrer Alternative wechseln, ohne Zeit und Dynamik zu verlieren. So schützen Sie Ihre Einnahmen, halten Ihre Kundschaft bei Laune und sorgen dafür, dass Ihre Angestellten konzentriert bleiben.

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