Britische Arbeitnehmer sagen, dass Sie nach der Lockerung des Lockdowns weiterhin von zu Hause

Britische Arbeitnehmer sagen, dass Sie nach der Lockerung des Lockdowns weiterhin von zu Hause aus arbeiten werden, und die Mehrheit ist einverstanden, einen weiteren Monat auf die Rückkehr ins Büro zu warten

Juli 9, 2020

  • Beinahe 60 % aller Personen, die aufgrund von Covid-19 von zu Hause aus arbeiten, sind einverstanden, bis frühestens Ende Mai zu warten, bevor sie ins Büro zurückkehren.
  • Drei von fünf Personen würden gerne häufiger von zu Hause aus arbeiten, als sie es vor dem Lockdown taten.
  • 71 % der Befragten gaben an, dass sie von zu Hause aus genauso gut oder besser als im Büro gearbeitet haben.
  • Beinahe die Hälfte der Befragten glaubt, dass es mindestens vier Monate dauern wird, bis sich ihr Arbeitsleben wieder normalisiert.

Bevor die Regierung am Donnerstag, den 7. Mai, die Lockdown-Maßnahmen überprüfte, zeigte eine Studie von StarLeaf, dem globalen Anbieter von Videokonferenzen mit Sitz im Vereinigten Königreich, dass 57 % der Menschen, die aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus von zu Hause aus arbeiten, bereit waren, mindestens einen Monat auf die Rückkehr ins Büro zu warten. Beinahe ein Viertel (23 %) der Befragten war bereit, in zwei oder mehr Monaten an ihren gewöhnlichen Arbeitsplatz zurückzukehren, was zeigt, dass sich immer mehr Menschen an die Arbeit von zu Hause aus gewöhnen.

Homeoffice ist für Millionen von Briten plötzlich zur Normalität geworden und dieser Trend dürfte sich auch nach der schrittweisen Lockerung der Lockdown-Maßnahmen fortsetzen.
Mark Richer, CEO, StarLeaf

Die Auswirkungen des Coronavirus könnten einen dauerhaften Einfluss darauf haben, wie und wo Menschen arbeiten möchten. Im Anschluss an die vollständige Aufhebung der Lockdown-Maßnahmen würden 60 % der Befragten gerne häufiger von zu Hause aus arbeiten, als sie es vorher taten (31 % würden dies nicht bevorzugen). Von diesen 60 % würden beinahe zwei Drittel gerne zwei oder drei Mal pro Woche von zu Hause aus arbeiten, während ein Viertel nur einmal pro Woche ins Büro gehen möchte. 84 % der Befragten sagten, es sei entweder sehr oder recht wichtig, dass Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern die Möglichkeit bieten, von zu Hause aus zu arbeiten (3 % sind der Meinung, dies sei unwichtig).

Die steigende Beliebtheit des Homeoffice könnte auch weiterreichende Auswirkungen darauf haben, wie und wo Menschen leben. Etwa jeder Fünfte im Alter von 18-34 würde in eine andere Gegend ziehen, wenn er mehr von zu Hause aus arbeiten könnte. Dies gilt insbesondere für London, wo ein Viertel der Befragten in der Stadt angaben, an einen Ort umziehen zu würden, was mehr als doppelt so viel wie der nationale Durchschnitt (12 %) ist. Über die Hälfte der Befragten gaben an, mehr Geld sparen zu können, wenn sie häufiger von zu Hause arbeiten würden, und 40 % würden mehr Sport treiben.

Die Umfrageerbnisse zeigen, dass der plötzliche Wechsel zum Homeoffice unterm Strich keinen signifikanten Einfluss auf die Arbeitsqualität der Angestellten hatte. Knapp die Hälfte der Befragten gaben an, dass sie ihre Arbeit auf dem gleichen Niveau erledigen können, während jeweils Viertel sagte, auf höherem (25 %) oder tieferem (25 %) Niveau gearbeitet zu haben. Zwei von fünf Personen gaben zwar an, länger als üblich gearbeitet zu haben (24 % haben weniger gearbeitet), doch dies könnte durch die Zeit erklärt werden, die während der normalen Arbeitszeit für andere Tätigkeiten aufgewendet wurde, wobei 57 % Hausarbeiten machten, 44 % Sport trieben und 21 % ihre Kinder zu Hause unterrichteten.

Die Ergebnisse deuten auch auf einen sich abzeichnenden Altersunterschied in der Einstellung in Bezug auf den Lockdown hin, wobei jüngere Menschen früher ins Büro zurückkehren möchten. Beinahe ein Viertel (24 %) möchte sofort an den normalen Arbeitsplatz zurückkehren, während nur 15 % der 55-64-Jährigen dies wünschen. Umgekehrt möchten nur 4 % der jüngeren Altersgruppe in über zwei Monaten zurückkehren, während 22 % der älteren Altersgruppe gerne so lange warten würden. Diese Diskrepanz könnte daran liegen, dass beinahe zwei Drittel der 18- bis 24-Jährigen zu Hause länger arbeiten, verglichen mit nur 23 % der 55- bis 64-Jährigen.

Mit Blick auf die Zukunft glauben 48 % der Befragten, dass es mindestens vier Monate dauern wird, bis ihr Arbeitsleben wieder so ist, wie es vor Beginn der Coronakrise war. Jüngere Menschen sind optimistischer, wobei 21 % der 18-24-Jährigen der Meinung sind, dass es weniger als zwei Monate dauern wird, was doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt für diesen Zeitraum ist (10 %).

StarLeaf CEO Mark Richer kommentierte diese Ergebnisse folgendermaßen:

„Homeoffice ist für Millionen von Briten plötzlich zur Normalität geworden und dieser Trend dürfte sich auch nach der schrittweisen Lockerung der Lockdown-Maßnahmen fortsetzen.

Menschen erkennen die Vorteile des bequemen Arbeitens von zu Hause aus, da sie flexibler darüber entscheiden können, wie und wo sie ihre Zeit verbringen. Verbesserungen in der Kommunikations- und Kollaborationstechnologie haben dazu geführt, dass Telearbeit für Angestellte und Unternehmen zu einer praktikablen Realität geworden ist.

Organisationen müssen sich an diese steigende Beliebtheit anpassen, um erfolgreich zu sein. Jetzt ist die Zeit, starke Abläufe für Telearbeit mit der besten Technologie zu entwickeln, um sicheres, verlässliches und nahtloses Arbeiten für Büromitarbeitern und entfernen Kollegen zu fördern.“